Terra Varietas News

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Ein Rettungswagen für Saison

Als wir, Stefanie und Hans, vor drei Jahren zum ersten Mal in Uganda beim Terra Varietas Projekt waren, hatten wir mit Saison einen Fahrer, der uns viel Interessantes von Uganda zeigte. Wir haben ihn als einen sehr liebenswerten und hilfsbereiten Menschen kennengelernt, mit dem wir auch nach unseren Aufenthalten in Uganda immer wieder in Kontakt waren.

Vor einigen Wochen hatte ich eine Email von ihm erhalten, dass aufgrund von Corona alle Fahrer ihren Job verloren haben. Es kommen keine Touristen mehr ins Land, alle Parks und andere Sehenswürdigkeiten in Uganda haben geschlossen. Saison trat nun mit folgender Bitte an mich heran. Da er wieder selbst als Fahrer arbeiten möchte, hat er mich gebeten ihm beim Erwerb (Leasing für 6 Monate) eines Rettungswagens zu unterstützen. Sollte er als Rettungsfahrer arbeiten können, dann kann er einerseits wieder seine Familie ernähren, alle Mieten bezahlen und auch noch etwas Geld sparen. Nachdem Saison bereits die Prüfung als Rettungsfahrer bestanden hatte, fehlte ihm also noch die Leasingrate für einen Rettungswagen, wobei wir ihm helfen wollten. Als Rettungsfahrer in Uganda wird man von der Regierung sehr gut bezahlt und er kann wieder für seine Familie sorgen.

Ein Rettungsfahrer ist in Uganda ein riskanter Job. Viele Bewohner des Landes haben Angst kranken Leuten näher zu kommen. Saison fühlt sich gesund und er möchte seinen Landsleuten helfen, aber auch selbst dabei für seine Familie den Lebensunterhalt verdienen.

Saison hat mir auch einiges über das Corona Virus in Uganda erzählt. Im Vergleich zu entwickelten Ländern mit genügend Informationen, glauben in Uganda lediglich 2 von 10 Bewohnern, dass Covid wirklich existiert. Warum ist das so? Bisher gab es glücklicherweise sehr wenig Tote, die auf Covid zurückzuführen sind, und so kenne wohl viele Leute in Uganda kaum jemanden, der an Covid erkrankt oder verstorben ist. Doch die Zahlen steigen trotzdem und die Dunkelziffer ist möglicherweise relativ hoch.

Saison hat erzählt, dass viele Menschen in den Krankenhäusern liegen mit Symptomen, die möglicherweise auf Corona zurückzuführen sind, aber davon erfährt man nichts in den Nachrichten. Viele der Patienten haben Atembeschwerden.

Weiters sind viele Menschen aufgrund des Lockdowns sehr frustiert, weil es die Regierung verabsäumt hat, Grundnahrungsmittel wie Mais an die gefährdeten Personen zu liefern. Viele haben auch Angst um ihre Jobs und vor Armut, doch in den Städten sieht man dennoch kaum jemanden, der eine Maske trägt oder Abstand hält.

Viele Menschen sind allerdings wegen Corona auch aus der Stadt zurück in ihre Dörfer gegangen um Landwirtschaft zu betreiben. Das ist auch mit ein Grund, warum die Preise für Grundnahrungsmittel noch verhältnismäßig niedrig geblieben sind. Auch die Kriminalitätsraten in der Nacht sind gesunken, da es zwischen 21 Uhr und 6 Uhr morgens eine Ausgangssperre gibt.

Wir haben uns daher entschlossen, Saison mit der Leasingrate für den Rettungswagen zu helfen. Das schwierige war allerdings, dass Saison kein Bankkonto hat. Zuerst schlug er vor, ich sollte die Spende via Moneygram an den Vermittler der Rettungswägen überweisen. Das ging allerdings von Österreich aus nicht, andere Dienstleister wie sendvalu waren auch nicht möglich. Die letzte Möglichkeit war, das Geld an das chinesische Unternehmen zu überweisen, wo die Rettungswägen hergestellt wurden. Das funktionierte und einige Wochen später ist Saison bereits mit seinem Rettungswagen im Einsatz und kann hoffentlich vielen Menschen helfen.

Saison mit FamilieKrankenwagen in Uganda

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Große Freude über Nahrungsmittel Verteilungssackerl

Die beiden Leiterinnen Tatjana Bosic und Beba Kis in Serbien in Kladovo in der Tagesstätte für behinderte junge Menschen sind sehr froh über die nun gestartete Aktion der Nahrungsmittel Verteilung. Ab sofort bekommen alle der 72 registrierten bedürftigen Familien jede Woche ein Sackerl mit Grundnahrungsmitteln zum Kochen.

Ein Sackerl enthält Mehl, Reis, Öl, Essig, Zucker und mehr.

So können sich die Familie daheim gut versorgen.

Danke an unsere Spender!

 

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Unterstützung für NADA in Serbien

Die Menschen der Tagesstätte für behinderte junge Menschen in Kladovo an der Donau in Serbien hatten ein schweres Jahr. Durch Corona wurde der ohnehin schon anstrengende Alltag noch erschwert. Die Armut und Not ist allgegenwärtig.

Derzeit wird in kleinen Gruppen betreut, die zeitlich gestaffelt sind.

Terra Varietas bietet jetzt akute Hilfe in Form von Grundnahrungsmittelpakten für die 72 registrierten Familien in Not. So können diese Familien daheim reichlich kochen und sie werden satt.

Alleinstehende Menschen, die Hunger haben und auch sonst bedürftig sind, werden mit warmem Essen versorgt. Der Bedarf ist sehr groß.

Für Weihnachten ist wieder eine Geschenkeaktion von Terra Varietas geplant!

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Zertifikat für Aggies Baby Home

Stolz präsentiert die Gründerin von Aggies Baby Home, Frau Agnes Lubega, ein Zertifikat, das eine Auszeichnung der Arbeit, die im Projekt täglich geleistet wird, darstellt.

Der Staat Uganda würdigt somit diese wertvolle Arbeit mit den Kindern, die Möglichkeiten, die sie durch das Projekt bekommen.

Die jungen Kinder leben beschützt an einem sicheren Ort, werden liebevoll versorgt und haben die Möglichkeit in die Schule zu gehen, also Bildung zu bekommen.

 

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Sachspenden für die Menschen

Zu jeder Zeit freuen sich bedürftige Menschen auch hier in Wien über Sachspenden.

In der Wiener Bedarfshilfe wird genau das gemacht – es wird geholfen wo Bedarf ist. Alle Sachen kommen zu Menschen, die diese auch wirklich brauchen. Dafür sorgt die Gründerin Viktoria Tobias täglich persönlich!

Familien, Mütter, Kinder bedanken sich für all die Kleidungsstücke!

Obdachlose bedanken sich für die eigens für sie vorbereiteten Kisten mit frischen Nahrungsmitteln!

Herzlichen Dank an unsere Spender!

 

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Lachende Kinder in Uganda

Zum Glück können die jungen Kinder in Aggies Baby Home weiterhin lachen und einen unbeschwerten Alltag leben. Das ist nicht selbstverständlich, da inzwischen Covid-19 leider auch in Afrika angekommen ist.

Derzeit sind ca. 2.800 Menschen in Uganda infiziert (Stand 17.9.2020).

Leider sieht es so aus, als können noch länger keine Volontäre ins Projekt kommen.

Trotzdem geht unsere Unterstützung und Arbeit weiter! Terra Varietas versucht hier vor Ort Aufklärungsarbeit zu leisten, wie sich jeder Mensch selber schützen kann – einfache Hygienemaßnahmen werden anschaulich und wiederholt erklärt.

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Aufbauarbeiten im Norden

Im Norden in Uganda nahe Gulu geht es im von Terra Varietas unterstützen Bildungs-Projekt weiter. Die Menschen trotzen dem Wetter und beginnen gleich nach dem Unwetter wieder zu arbeiten.

Ein undichtes Dach gilt es auszubessern, die Böden im Schulhaus zu wischen und die Wohnhäuser vom Wasser zu befreien.

Die Kinder machen das Beste daraus – mit selbstgebauten Stelzen im durchweichten Boden.

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