Autor: susanne

Nahrungsmittelpakete für bedürftige Familien in Serbien

Dank unserer Spender konnten auch in diesem Herbst bereits an viele bedürftige Familien in und um die serbische Stadt Kladovo Grundnahrungsmittelpakete übergeben werden.

Die Familien haben meist wenig Einkommen, betreuungsintensive junge Menschen mit besonderen Bedürfnissen in der Familie, laufende hohe Kosten und der Winter steht vor der Türe. Da kommen die Nahrungsmittel, die daheim zum täglichen Kochen verwendet werden können, genau richtig.

Vielen Dank an unsere Unterstützer!

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Tag der offenen Türe bei Nada in Serbien

Die Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen von Nada in Kladovo, Serbien, freuen sich gemeinsam mit den Schulkindern der Stadt Zeit verbringen zu können.

„Am Tag der offenen Tür“ kamen Vorschüler und 5. Klässler zu Besuch. Es gab gemeinsame Aktivitäten, die Freude machten!

Dank der Spender von Terra Varietas geht die Aktion der täglichen warmen Mahlzeiten in der Tagesstätte plus Essenspakete für betroffene Familien weiter in dieser Winter. So werden 72 Familien in der kommenden kalten Jahreszeit unterstützt. DANKE!

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Ein Bericht aus dem Norden von Uganda

Unser Volontär Nikolaus verbringt derzeit seine letzten Tage im Projekt im Norden von Uganda. Er hat viel erlebt, erfahren und vor allem viel gearbeitet und sich hilfreich eingebracht.

Über seine Zeit vor Ort berichtet er:

Hier in Indriani im Norden Ugandas betreiben Ordensschwestern eine Schule. Dank der Initiative der Schwestern ist es nun vielen Kindern aus der ländlichen Umgebung möglich, in die Schule zu gehen. Die Schwestern mussten dazu auch einiges an Überzeugungsarbeit bei den Eltern leisten. 

Seit meiner Ankunft hier in Indriani hat sich einiges getan: Durch das Spendengeld von Lisa, Franziska und Merle wurde einiges ermöglicht. Michael hat angefangen Stromleitungen zu legen, das wurde fortgeführt. Die Küchen, ein Aufenthaltsraum und einzelne Außenbereiche sind nun mit Strom versorgt. Dazu war einiges an Arbeit notwendig. Die Materialien mussten zuerst aus Adjumani, das ca. 50 min Fahrzeit mit dem Motorrad entfernt ist, besorgt werden. Dann wurden Leitungen verlegt und Schaltungen für Licht und Steckdosen verbaut. Es wurde außerdem ein neuer Wechselstromrichter besorgt. 
In den Küchen ist ein angenehmes Arbeiten aufgrund des Feuerrauchs oft nicht möglich. Es wurde daher ein Rauchabzug errichtet, der helfen soll, den Rauch aus der Küche zu leiten und so ein angenehmes Arbeiten zu ermöglichen. 
Von dem übrigen Spendengeld konnten noch zwei Bälle gekauft werden. Das sorgte für sehr große Freude unter den Schulkindern, die bisher selber Bälle aus Plastiksackerl und Schnüren gebastelt haben. Die Bälle wurden nach einer offiziellen Übergabe sofort beim gemeinsamen Fußballspiel eingeweiht und seitdem intensiv genutzt. 
Mädchen wurde bisher das Fußballspielen verweigert. Nach einiger Überzeugungsarbeit unter den Kindern (Mädchen als auch Burschen) spielten wir dann aber alle gemeinsam. 
Mit den Kindern wurden auch einige Spaziergänge nach der Schule unternommen. Wir besuchten dabei die Nachbarschule oder badeten in einem Fluss. 
Mir wurde außerdem die Gelegenheit geboten ein Flüchtlingslager im Norden Ugandas zu besuchen. Es handelt sich um das Resettlement Camp „Ayilo1“.
Uganda ist das größte Aufnahmeland für Flüchtlinge in Afrika. Die Flüchtlinge stammen zu einem Großteil aus dem Südsudan. 
Besonders interessierte mich dabei die Organisation und Funktionsweise eines solchen Camps, insbesondere die Zusammenarbeit der unzähligen Hilfsorganisationen mit der Regierung Ugandas, welche nach Angaben der MitarbeiterInnen im Camp sehr gut funktioniert. Ein anderer Aspekt, der mich sehr interessierte war, wie mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen umgegangen wird. Die gute Organisation stellt sicher, dass sich um diese Kinder gekümmert wird, sie registriert werden und schlussendlich gezielt Vermisstenanzeigen aufgegeben werden. Diese Anzeigen führen laut Camp Manager in sehr vielen Fällen zum Erfolg und vereinen auf der Flucht getrennte Familien. 
In Erinnerung werden mir auch die vielen Unterhaltungen mit den Ordensschwestern hier bleiben. Ich konnte bei diesen Konversationen beim gemeinsamen Abendessen viel über die Kultur Ugandas, die verschiedenen Stämme und die dortigen Probleme und Herausforderungen erfahren.

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Lisas letzter Tag im Projekt

Unsere Volontärin Lisa erlebte gestern ihren letzten Tag im Projekt. Zu gehen ist nicht leicht, betont sie mehrmals.

Am letzten Tag machte ich ein gesundes Frühstück für die Kleinen. Die Kombination zwischen dem  frischen Obst vom Markt und dem Joghurt fanden die Kids ganz toll. Joghurt ist eine Seltenheit hier im Waisenhaus.

Am Nachmittag holten wir die Straßenmalkreiden raus und die Kids malten wild drauf los. Ann-Susanne zeigte ihr künstlerisches Talent und hatte großen Spaß dabei.

Anstatt einem Workout Zuhause, machten wir lieber einen schönen, letzten, langen Spaziergang zu den Teeplantagen.
Die Kids und ich haben die Landschaft und die Bewegung genossen.

Der Abschied fiel mir nicht leicht, da mir die Kinder, sowohl auch die „Mamas“ schon sehr ans Herz gewachsen sind.
Es war eine schöne Erfahrung und ich bin stolz mit so einem guten Team, so viel bewegt zu haben!
DANKE EUCH für die tolle Zusammenarbeit!

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Volontärin Lisa erzählt von einem Tag im Projekt

Die Volontärin Lisa verbringt ihre letzten Tage im Projekt in Uganda und erzählt von einem Tag:
Der heutige Tag war sehr effektiv.
Benjamin, Noah und Paolo hatten heute den ganzen Vormittag meine volle Aufmerksamkeit. Wir haben Bücher gelesen, mit den Fingerpuppen gespielt und haben ein Autorennen mit den neuen Spielautos ausprobiert. Anschließend gab es frisches Obst vom Markt.

Da meine zwei Spendenkoffer aus Österreich im Projekt angekommen sind, wurden die Kinder gleich neu eingekleidet.
Sie durften die Kleidung natürlich selbst aussuchen daher die extra bunte Unisex Kollektion.

Später ging es zur New Hope School. Die Schüler:innen haben sich sehr über die neuen Laptops gefreut.
Jetzt ist es möglich, dass jede:r an einem PC arbeiten kann. Davor mussten sich immer zwei einen teilen.

Da sich die Kinder Sporteinheiten mit mir gewünscht haben, plante ich heute zwei Workouts.
Das erste war mit den Jüngsten, alle haben gut mitgemacht und haben bis zum Schluss durchgehalten.
Am Abend hab es eine Yoga Einheit mit einer kleinen Gruppe.
Da die Kinder diese Sporteinheiten lieben und nicht genug davon bekommen können, wird es morgen zwei weitere Einheiten geben.

Ein kleiner Einblick in das Babies Home: Ich war heute sehr begeistert, als ich die neue Einrichtung ganz fertig sah. Es ist richtig gemütlich geworden!
Die „Mamas“ sind sehr glücklich und dankbar über die neuen Sachen! Ich freue mich darüber, hier etwas bewegt zu haben! 🧡

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Abschlussbericht von Volontär Michael

Leider musste unser Volontär Michael aus gesundheitlichen Gründen seinen Volontärseinsatz früher als geplant beenden. Im folgenden Bericht schildert er nun die letzten Erlebnisse.

Michael berichtet:

In Absprache mit Ann-Kathrin und Sr. Victoria vom Projekt im Norden hatte ich nun meine Einsatzpläne etwas geändert und bin bereits vom 28.08.22 in den Norden in das andere Projekt von Terra Varietas gegangen, da dort wohl noch einiges zu tun ist.

Ich fuhr zunächst mit dem Bus nach Gulu und übernachtete dort in einem Convent, um dann am nächsten Tag zusammen mit mehreren Ordensschwestern nach Idriani zu fahren.

Da die dortigen Latrinen für die Schulkinder durch starke Regenfälle zusammengebrochen waren, konnte die Schule noch nicht beginnen. Vom Spendengeld, welches Lisa, Franziska und Merle gesammelt hatten, konnte ich dann Steine und Zement organisieren und kaufen, damit nachfolgend neue Latrinen gebaut werden konnten. Weiterhin konnte ich hier medizinische Hilfe leisten und legte mehrere elektrische Leitungen zur Stromversorgung.

Nachdem mich nun auch hier in Idriani eine weitere Infektion mit Durchfall, quälenden Magen- und Kopfschmerzen über mehrere Tage aus dem Rennen geworfen hatte, beschloss ich – auch aufgrund anderer gesundheitlicher Schwierigkeiten- meine Zeit in Uganda zu beenden und nach Deutschland zurückzukehren.

Es war für mich trotz allem eine gute Zeit mit spannenden menschlichen Begegnungen, die mir dieses Land und seine im Gegensatz zu Deutschland doch sehr unterschiedlichen Kultur und Lebensweisen näher gebracht hat.

Mir ist auch noch einmal überaus deutlich geworden, wie gut es meiner Familie und mir in Deutschland geht und wie demütig und dankbar ich dafür sein kann.

Gehe ich vor dir, dann weiß ich nicht, ob ich dich auf den richtigen Weg bringe.
Gehst du vor mir, dann weiß ich nicht, ob du mich auf den richtigen Weg bringst.
Gehe ich neben dir, werden wir gemeinsam den richtigen Weg finden.
(aus Südafrika)

Gemeinsam den richtigen Weg finden, das ist für mich ein schönes Bild zum Abschluss meiner Zeit hier.

Euer Michael

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Beeindruckendes tägliches Arbeitspensum der Frauen

Unsere Volontäre Nikolaus und Franziska geben Einblick in ihre vielseitigen Tätigkeiten der letzten Tage.

Nikolaus berichtet:
Aggie Babies Home verfügt über einen großen Garten, der zur Selbstversorgung dient. Nachdem die Schule wieder angefangen hat, fehlen einige Kinder bei der morgendlichen Gartenarbeit. Aus diesem Grund haben wir uns entschlossen mitzuhelfen. Es wurde Mais gepflanzt, Teile des Gartens umgegraben und Unkraut gejätet. Ganz schön anstrengend!

Diese Arbeit, wie auch alle anderen Hausarbeiten, zu denen Wäschewaschen (händisch), Kinderbetreuung, Viehzucht, Holzsammeln und Kochen gehören, wird in Uganda von den Frauen erledigt. Wir waren erstaunt und beeindruckt was für ein Arbeitspensum an schwerer körperlicher Arbeit von vielen Frauen hier tagtäglich verrichtet wird.



Wir schauten uns auch den Unterricht bei den größeren Kindern in der High School an. Dazu besuchten wir eine Physikstunde und eine Geschichtestunde. Besonders die Geschichtestunde war sehr interessant, da hier die Geschichte Ugandas und Afrikas behandelt wurde, die in den österreichischen Lehrplänen nur sehr sporadisch vorhanden ist.



Wir bastelten gemeinsam Papierflieger und veranstalteten ein kleines Wettfliegen. Dabei bauten wir zwei Papierflugzeugtypen. Einen dieser Typen zeigten uns die Kinder selbst, den anderen zeigten wir den Kindern. Die Flieger flogen erstaunlich gut und waren bald im ganzen Garten verstreut.

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Bunte Schmetterlinge

Wasserfarben mögen alle Kinder und sind mit diesen aktiv.

Dazu berichtet Franziska kurz:
Dass unsere Kids künstlerisch sehr begabt sind, haben sie uns immer wieder gezeigt. Deswegen haben wir diese Woche nochmals mit den Wasserfarben gearbeitet und dabei bunte Schmetterlinge gestaltet. Die Kids haben die Schmetterlinge dann entweder zum ,Schmetterling steigen‘ genutzt oder direkt als Dekoration um ihre Bettstangen gehängt.

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Freude mit den Fingerpuppen

Die Fingerpuppen, die unsere Volontärin Merle nach ihrer Abreise dem Projekt geschenkt hat, kommen bei den jüngernen Kindern weiterhin gut an.

Franziska erzählt:
Nachdem die Kids sehr viel Spaß beim Fingerpuppenspiel hatten, waren die Fingerpuppen auch weiterhin fleißig im Einsatz. Mit den tierischen Fingerpuppen haben wir mit den Kleinsten, Benji, Noah und Paulo ein lustiges Lied zum Mitmachen gelernt, welches sie dann den größeren Kids gleich nach der Schule vorgezeigt haben.
Da unsere Schulkids bereits die unterschiedlichsten Reime und Lieder kennen, haben sie sofort voller Elan mitgemacht.

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Neue Vorhänge

In ABH, im Wohnhaus der jungen Kinder, freuen sich alle über die bunten neuen Vorhänge, die dank der Spender gekauft werden konnten!

Franziska dazu:
Durch die vielen Unterstützer:innen der Gofoundme Kampagne konnten wir die teils kaputten und zu kleinen Vorhänge im Babie‘s Home durch neue Vorhänge ersetzen. Von den Pflegemamas Mabel und Betty haben wir einen tollen Tipp für einen gut ausgestatteten Textilhändler bekommen. Daher ging es gleich mit den beiden Mamas zum Markt in Kampala, um dort die Stoffe für die Vorhänge auszusuchen. Im Anschluss wurden die Stoffe gebügelt und gemeinsam in den Schlafzimmern, im Spielezimmer, im Esszimmer und in der Küche aufgehängt.

Hier ein paar erste Eindrücke.

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