Schöne Tage bei Nada in Serbien

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Ganz liebe Grüße und herzlichen Dank  an alle Spender senden die Leiterinnen und Teilnehmer der Tagesstruktur von Nada in Kladovo in Serbien! Größen Dank für die Rollstühle!

Susanne Körner und Dragana Ungurjanovic konnten in den Tagen in der Einrichtung einen guten Eindruck gewinnen.

Die beiden Betreuerinnen Tatjana Bosic und Beba Kis arbeiten gezielt und mit Konzept sowohl pädagogisch als auch ergotherapeutisch (die Feinmotorik wird geschult und trainiert) mit jedem jungen Menschen. Das von Terra Varietas durch Spender (Danke an Pfleger Papierwaren und Einzelspender) bereitgestellte Material wird täglich verwendet.

Gut zu beobachten waren die unterschiedlichen Bedürfnisse und Entwicklungsstände der betreuten Menschen – und das auf engstem Raum. Da sitzt in einer Ecke eine Mutter mit einem etwa 2 1/2  jährigen Buben, der gefüttert und gehalten wird, daneben bringt eine Mutter drei Ihrer Töchter die etwa 4 Jahre, 7 Jahre und 13 Jahre alt sind. Gegenüber sitzen fröhlich lachende junge Burschen die schon gleich singen wollen.

Die Betreuerinnen spüren sehr genau Stimmungen des Einzelnen und der Gruppe und entwickeln darauf aufbauend situativ ihr Tagesporgramm. Da wird beispielsweise mit ungiftiger gut formbarer Knete geformt – vom Anspruch genau richtig, sodass es weder zu leicht noch zu schwer für die Teilnehmer ist, während gleichzeitig die Menschen am anderen Tisch, die diese Tätigkeit nicht schaffen von der zweitem Begleitern mit Malsachen vorsorgt werden und dabei kleine Gedichte vorgetragen bekommen, die sie teilweise freudig nachsprechen.

Die Essenssituation konnten wir natürlich auch erleben. Jeder einzelne junge Mensch erwatet schon den eigens je nach Vorlieben und Verträglichkeiten zusammengestellten Teller und isst mit großem Appetit. Zusätzlich zur ausgiebigen Hauptmahlzeit gibt es immer reichlich Obst als Jause.

Alles bedeutet für die Betreuer viel Arbeit, die diese gerne machen. Die Essensverteilung dauert lange. Das Aufschneiden des Obstes für jeden einzelnen Menschen erfolgt gemeinsam mit jedem Teilnehmer auf dessen Platz. So kann der Prozess genau mitverfolgt werden, je nach Können beteiligen sich Teilnehmer auch und das Obst ist ganz frisch beim sofortigen Verzehr. Was gibt es Schöneres für die Sinne als eine frisch aufgeschnittene saftige Orange? Man kann diese ansehen, riechen, ertasten und schmecken – ein wahres Sinnesfest!

Im Gespräch mit der Leiterin konnten Vorhaben der kommenden Zeit besprochen werden. Neben einigen Gesangsauftritten und Marktständen mit selbstgebastelten Sachen, ist eine Präsentations- und Öffentlichkeitsarbeitsoffensive geplant. Es soll auf die behinderten Menschen in dieser Tagesstätte im Zentrum der kleinen Stadt aufmerksam gemacht werden. Tatjana Bosnic kämpft ebenso für Barrierefreiheit bei öffentlichen Einrichtungen.

Die gespendeten Rollstühle werden in den kommenden Tagen an zwei bedürftige Familien übergeben.

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